Hauptreferate 2017

Strategien selbstregulierten Lernens in der individuellen Begabungsförderung

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
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In der individuellen Begabungs- und Begabtenförderung gewinnen gerade im schulischen Kontext spezielle Formen des selbstregulierten forschenden Lernens vor dem Hintergrund hoher kognitiver und metakognitiver Potenziale begabter Kinder und Jugendlicher zunehmend an Relevanz. Die erfolgreiche Umsetzung setzt passende Strategien des selbstregulierten forschenden Lernens voraus, wobei vor allem begabte Underachiever bzw. talentierte Minoritäten oder mehrfach aussergewöhnliche Kinder (Twice Exceptional Students) besonderen Unterstützungsbedarf aufweisen.

Begabungsförderung und Inklusion – ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
Mehr zu Prof. Dr. Christian Fischer Prof. Ernst Hany ‒ Direktor des Zentrums für Lehrerbildung, Universität Erfurt
Mehr zu Prof. Ernst Hany Prof. Victor Müller-Oppliger ‒ Professor für Pädagogische Psychologie und Didaktik, Leiter MAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung IBBF, Pädagogische Hochschule FHNW
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Mehr zu Prof. Dr. Claudia Solzbacher Prof. Dr. Gabriele Weigand ‒ Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Leiterin des Instituts für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft, Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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Der Begriff «Inklusion» wird in der aktuellen Diskussion nur selten mit individueller Förderung von Stärken und Begabungen in Verbindung gebracht. Vielmehr wird der Begriff oft aus sonderpädagogischer Sicht gedacht. Dies ist insofern verwunderlich, da mit Inklusion im pädagogischen Kontext die Teilhabe und optimale Förderung aller Menschen intendiert ist.

Das International Panel of Experts for Gifted Education (iPEGE) diskutiert in einem zweiteiligen Symposium Möglichkeiten, wie die Begabungsförderung in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ihren Platz finden kann. In einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.

Begabungsförderung und Inklusion – ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
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Mehr zu Prof. Ernst Hany Prof. Victor Müller-Oppliger ‒ Professor für Pädagogische Psychologie und Didaktik, Leiter MAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung IBBF, Pädagogische Hochschule FHNW
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Mehr zu Prof. Dr. Claudia Solzbacher Prof. Dr. Gabriele Weigand ‒ Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Leiterin des Instituts für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft, Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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Der Begriff «Inklusion» wird in der aktuellen Diskussion nur selten mit individueller Förderung von Stärken und Begabungen in Verbindung gebracht. Vielmehr wird der Begriff oft aus sonderpädagogischer Sicht gedacht. Dies ist insofern verwunderlich, da mit Inklusion im pädagogischen Kontext die Teilhabe und optimale Förderung aller Menschen intendiert ist.

Das International Panel of Experts for Gifted Education (iPEGE) diskutiert in einem zweiteiligen Symposium Möglichkeiten, wie die Begabungsförderung in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ihren Platz finden kann. In einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.

Wann macht eine Diagnose «Hochbegabung» Sinn? Von Chancen und Risiken in der Anwendung eines Modebegriffs

Dr. Letizia Gauck ‒ Leiterin des Zentrums für Entwicklungs- und Persönlichkeitsdiagnostik (ZEPD), Universität Basel
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Diagnosen sind Zuschreibungen, die Vor- und Nachteile haben. Begriffe wie «Hochbegabung» sind unscharf definitiert und lösen unterschiedliche Assoziationen aus, oft auch Vorurteile. Noch schwerwiegender für eine diagnostizierte Person als das mögliche soziale Stigma («Streber») ist es, wenn die Person und/oder ihr Umfeld die «Hochbegabung» als ein unveränderbares Persönlichkeitsmerkmal ansieht, das automatisch zu Erfolg führt («fixed mindset» nach Carol Dweck).

Von Neuromythen zu evidenzbasierter Begabungsförderung

Prof. Dr. Roland H. Grabner ‒ Professor für Begabungsforschung, Universität Graz
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Der Einsatz von neurowissenschaftlichen Methoden in der Begabungs- und Lernforschung führte nicht nur zu neuem Wissen über die Funktionsweise unseres Gehirns, sondern auch zur Erkenntnis, dass zahlreiche falsche Vorstellungen hierzu bestehen. Diese Vorstellungen werden als Neuromythen bezeichnet und haben sich in internationalen Studien auch bei Lehrpersonen als weit verbreitet herausgestellt.

Erfolgreich mit Misserfolg umgehen – Begabung und Lernen aus Fehlern

Dr. Dominik Gyseler ‒ Dozent, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik (HfH) Zürich
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«Aus Fehlern wird man klug», sagt der Volksmund. Doch das stimmt nur unter zwei Bedingungen: Erstens müssen die Fehler präzise analysiert werden, um die richtigen Konsequenzen daraus ziehen zu können; zweitens müssen Kinder und Lehrpersonen einen emotionalen Zugang zu Misserfolgen finden, der eine solche Analyse überhaupt erst möglich macht.

Vom Können des Wollens: Selbstkompetenz, Selbstkonzept und Begabungsentfaltung

Prof. Dr. Julius Kuhl ‒ Professor em. für Begabungsforschung, Forschungsstelle Begabungsförderung im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung
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Vor dem Hintergrund einer funktionsanalytischen Persönlichkeitstheorie (PSI-Theorie) werden die Bedingungen untersucht, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre Begabungen in Leistung zu übersetzen. Es werden Beispiele gezeigt, wie mit einer auf der PSI-Theorie basierenden Diagnostik begabungsförderlicher Selbstkompetenzen zentrale pädagogische Fragen beantwortet werden können.

Begabungsförderung bewirkt Chancengerechtigkeit: Personalisiertes Lernen in differenzierenden Lernarchitekturen

Prof. Victor Müller-Oppliger ‒ Professor für Pädagogische Psychologie und Didaktik, Leiter MAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung IBBF, Pädagogische Hochschule FHNW
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Chancengerechtigkeit ist ein bildungsdemokratisches Versprechen. Es schliesst die Gleichbehandlung von in ihren Fähigkeiten oder ihrer Herkunft Ungleichen aus. Vielmehr verlangt es nach einer Abkehr von der Fehlannahme, wonach Gerechtigkeit «für alle das Gleiche» bedeute, und von einem Unterricht, der sich lediglich an Durchschnittsnormen orientiert.

Begabungsförderung und Inklusion – ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
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Der Begriff «Inklusion» wird in der aktuellen Diskussion nur selten mit individueller Förderung von Stärken und Begabungen in Verbindung gebracht. Vielmehr wird der Begriff oft aus sonderpädagogischer Sicht gedacht. Dies ist insofern verwunderlich, da mit Inklusion im pädagogischen Kontext die Teilhabe und optimale Förderung aller Menschen intendiert ist.

Das International Panel of Experts for Gifted Education (iPEGE) diskutiert in einem zweiteiligen Symposium Möglichkeiten, wie die Begabungsförderung in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ihren Platz finden kann. In einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.

Begabungsförderung und Inklusion – ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
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Der Begriff «Inklusion» wird in der aktuellen Diskussion nur selten mit individueller Förderung von Stärken und Begabungen in Verbindung gebracht. Vielmehr wird der Begriff oft aus sonderpädagogischer Sicht gedacht. Dies ist insofern verwunderlich, da mit Inklusion im pädagogischen Kontext die Teilhabe und optimale Förderung aller Menschen intendiert ist.

Das International Panel of Experts for Gifted Education (iPEGE) diskutiert in einem zweiteiligen Symposium Möglichkeiten, wie die Begabungsförderung in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ihren Platz finden kann. In einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.

Kreativität – kann man das lernen?

Prof. Dr. Aljoscha Neubauer ‒ Professor für Differentielle Psychologie, Karl-Franzens-Universität Graz
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Der Kreativität und der Innovationskraft wird eine immer grössere Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg von Volkswirtschaften zugeschrieben. Sie spielen aber auch eine grosse Rolle für die persönliche Lebenszufriedenheit. Die Basis der Kreativität eines Menschen wird in seiner Kindheit und Jugend gelegt. Dabei spielt auch der Umgang mit Kreativität in der Schule eine gewichtige Rolle.

Talent Deferred, Talent Lost: The Underachievement of Talented Individuals (and especially Women)

Prof. Dr. Sally M. Reis ‒ Vice Provost, Board of Trustees Distinguished Professor and Teaching Fellow, University of Connecticut, USA
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Underachievement of gifted and talented individuals is one of the most frustrating challenges in our society. What causes high potential individuals to underachieve? Why do so many people fail to achieve at high levels? What interventions work for what types of underachievement? How can we motivate talented individuals to achieve? These and other questions will be explored in this keynote.

(Übersetzungen auf Deutsch werden am Vortrag abgegeben).

Talent Deferred, Talent Lost: The Underachievement of Talented Individuals (and especially Women)

Prof. Dr. Sally M. Reis ‒ Vice Provost, Board of Trustees Distinguished Professor and Teaching Fellow, University of Connecticut, USA
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Underachievement of gifted and talented individuals is one of the most frustrating challenges in our society. What causes high potential individuals to underachieve? Why do so many people fail to achieve at high levels? What interventions work for what types of underachievement? How can we motivate talented individuals to achieve? These and other questions will be explored in this keynote.

(Übersetzungen auf Deutsch werden am Vortrag abgegeben).

Developing Creativity Activities For Infusion Into Regular Curriculum Topics

Prof. Dr. Joseph S. Renzulli ‒ Renzulli Center for Creativity, Gifted Education, and Talent Development, University of Connecticut, USA
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«Creative Idea Generator» teachers will then be asked to work in small groups organized around major subject areas (Math, Reading/Language Arts, Science, Social Studies). Each group will identify one or more standard or required curriculum topic and then apply the basic strategies mentioned above to the development of their own activity. Handouts listing strategies and open-ended questions will be provided and participants will be given an opportunity to share their creative activities with the group.

Schools For Talent Development: A Comprehensive Plan For Promoting Talents and Giftedness Across The Entire Curriculum

Prof. Dr. Joseph S. Renzulli ‒ Renzulli Center for Creativity, Gifted Education, and Talent Development, University of Connecticut, USA
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The economic, cultural, and social development of nations depends on the creativity and productivity of its most gifted citizens. Developing the gifts and talents of young people is the best way to invest in expanding the reservoir of future scientists, authors, inventors, entrepreneurs, and persons who will contribute to the cultural heritage of a country.

Mentoring – eine optimale Möglichkeit der extracurricularen Begabtenförderung? Forschungsbefunde und Anwendungsmöglichkeiten

Prof. Dr. Heidrun Stöger ‒ Professorin für Schulpädagogik, Universität Regensburg
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Mentoring kann eine der effektivsten Fördermöglichkeiten für (begabte) Schülerinnen und Schüler darstellen. Allerdings zeigen Studien, dass die praktische Umsetzung oft mangelhaft geschieht. Nicht selten führt Mentoring sogar zu negativen Effekten. Im Vortrag werden Forschungsbefunde zu Charakteristika erfolgreichen Mentorings herausgearbeitet. Anschliessend wird am Beispiel eines E-Mentoring-Programms aufgezeigt, wie Begabtenförderung mit Hilfe eines extracurricularen Mentoring-Programms in der Praxis aussehen kann.

Count us in: including the gifted and talented in inclusive education (Unterlagen auf Deutsch)

Dr. Margaret Sutherland ‒ Director of the Scottish Network for Able Pupils, University of Glasgow, Scotland
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How do teachers respond to differences among their pupils? What roles should teacher education play in teacher education and development? How can teachers be better prepared to work with gifted and talented learners? This presentation will explore these questions Using examples from practice it will demonstrate how individual teachers might respond to create classrooms that include a wide range of learners. It will conclude by arguing that to meet «sustainable development goal 4 of the United Nations».

(Übersetzungen auf Deutsch werden am Vortrag abgegeben.)

Überflieger, die nicht fliegen – (Hoch-)Begabte zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und aktiver Lebensbewältigung

Prof. Dr. habil. Thomas Trautmann ‒ Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Grund-schulpädagogik und Grundschuldidaktik, Universität Hamburg
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Eltern und Lehrpersonen stehen oft glücklich vor Kindern, die ganz besondere Leistung erbringen. Sie agieren jedoch eher ratlos, wenn dies in Domänen geschieht, die nicht schulnah sind. Auch (Hoch-)Begabungs-Tests stellen Lehrpersonen vor viele Fragen.

Der Vortrag betrachtet zunächst Bereiche zwischen «Testung» und dem «schulischen Danach». Ein daraus resultierendes Denkmodell für die tägliche pädagogische (und diagnostische) Schul- und Unterrichtspraxis wird ebenso vorgestellt wie eine Reihe konkreter Ideen zur Begabungs- und Begabtenförderung in der Schule.

Wenn wir alle dahinter kämen, wie Hochbegabte so sind

Prof. Dr. habil. Thomas Trautmann ‒ Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Grund-schulpädagogik und Grundschuldidaktik, Universität Hamburg
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Jede Begabungsausprägung ist unverwechselbar und einmalig. In diesem experimentellen Wokshop wollen wir gemeinsam überlegen, mit welchen unterschiedlichen Begabungsvariablen Heranwachsende ausgestattet sein können, um «so» oder «so» oder eben «ganz anders» zu sein. Grundlage unseres Denkens ist das Mikado-Modell, das zunächst kurz umrissen wird. Danach werden wir gemeinsam externe Zuschreibungen und interne Persönlichkeitsmerkmale betrachten und interpretieren. «Dazwischen» gibt es Hinweise für Beratung und diagnostische Tipps.

Herausforderung Heterogenität: Personorientierte Begabungs- und Begabtenförderung als Motor partizipativer Unterrichts- und Schulentwicklung

Prof. Dr. Gabriele Weigand ‒ Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Leiterin des Instituts für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft, Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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Entgegen der jahrhundertelangen Tradition eines weitgehend auf Homogenisierung beruhenden Bildungswesens wird aktuell die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler hervorgehoben. Es wird in der schulischen Praxis gefordert, mit dieser Verschiedenheit adäquat umzugehen. Begabung wird dabei neben anderen Merkmalen wie Geschlecht, Alter oder auch Migration als ein Kriterium herausgegriffen, das es bei Kindern zu berücksichtigen und zu fördern gelte. Lehrpersonen fühlen sich dabei – zu Recht – nicht selten überfordert.

Begabungsförderung und Inklusion – ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
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Mehr zu Prof. Ernst Hany Prof. Victor Müller-Oppliger ‒ Professor für Pädagogische Psychologie und Didaktik, Leiter MAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung IBBF, Pädagogische Hochschule FHNW
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Der Begriff «Inklusion» wird in der aktuellen Diskussion nur selten mit individueller Förderung von Stärken und Begabungen in Verbindung gebracht. Vielmehr wird der Begriff oft aus sonderpädagogischer Sicht gedacht. Dies ist insofern verwunderlich, da mit Inklusion im pädagogischen Kontext die Teilhabe und optimale Förderung aller Menschen intendiert ist.

Das International Panel of Experts for Gifted Education (iPEGE) diskutiert in einem zweiteiligen Symposium Möglichkeiten, wie die Begabungsförderung in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ihren Platz finden kann. In einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.

Begabungsförderung und Inklusion – ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christian Fischer ‒ Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Münster/Internationales Centrum für Begabungsforschung
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Der Begriff «Inklusion» wird in der aktuellen Diskussion nur selten mit individueller Förderung von Stärken und Begabungen in Verbindung gebracht. Vielmehr wird der Begriff oft aus sonderpädagogischer Sicht gedacht. Dies ist insofern verwunderlich, da mit Inklusion im pädagogischen Kontext die Teilhabe und optimale Förderung aller Menschen intendiert ist.

Das International Panel of Experts for Gifted Education (iPEGE) diskutiert in einem zweiteiligen Symposium Möglichkeiten, wie die Begabungsförderung in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ihren Platz finden kann. In einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.

Systemische Begabungsförderung – Förderung in sozialen Kontexten

Prof. Drs. Albert Ziegler ‒ Professor für Pädagogische Psychologie, Universität Erlangen-Nürnberg
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Begabungsförderung fokussierte bisland sehr stark das Individuum. Beispielsweise richten sich Massnahmen wie Enrichment oder Pull-out fast ausschliesslich auf die Begabten selbst, während eine Verbesserung des sozialen Umfelds oder lernökologische Variablen wenig oder gar keine Beachtung finden. Doch was nützt etwa eine Interessenförderung für ein bestimmtes Thema, wenn die Begabten danach in ein soziales Umfeld zurückkehren, das weitgehend desinteressiert ist und möglicherweise sogar dem Lernen skeptisch gegenübersteht?